Sicherheitswesten für Schulanfänger

Grundschule Mühlried - Sicherheitswesten

Sicherheitsweste für alle Schulanfänger

Mühlried (hra) Alle 27 Minuten wird in Deutschland ein Kind unter 15 Jahren von einem Auto erfasst. Oft nur deshalb, weil es nicht oder zu spät gesehen wird. Zwar ist die Zahl der im Straßenverkehr Verunglückten insgesamt glücklicherweise rückläufig,  aber 2013 verunglückten immer noch knapp 30000 Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr. Daher verteilten die ADAC-Stiftung "Gelber Engel", die BILD-Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder", die Deutsche Post AG und der Verband der Automobilindustrie (VDA) wieder 750 000 reflektierende Sicherheitswesten an Schulanfänger.

Allein in Südbayern werden an 1390 Schulen insgesamt 68601 Westen ausgegeben. In der Grundschule Mühlried wurden sie jetzt von Helmut Osiander vom MCS Schrobenhausen stellvertretend für den ADAC an Rektor Helmut Niederberger überreicht. Sicherheit auch in der Freizeit. In der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit ist die Gefahr für Kinder im Straßenverkehr zu verunglücken, doppelt so hoch wie im Sommer. Trägt ein Kind aber eine reflektierende Sicherheitsweste, wird es von den anderen Verkehrsteilnehmern bereits ab einer Entfernung von 150 Metern und damit sechs Mal früher erkannt.

So können Unfälle vermieden und Leben gerettet werden. Die Sicherheitswesten "strahlen" durch einen hohen Anteil an Reflexmaterial. Trotz Schulranzen sind die Erstklässler damit gut zu sehen. Dafür sorgt unter anderem die Kapuze. Wird sie nicht auf dem Kopf getragen, hängt sie über dem Ranzen. Zudem ragen die langen Westen ein gutes Stück unter dem Schulranzen heraus und die Reflexstreifen lassen die Kinder von Weitem leuchten. Ein besonderes Anliegen des ADAC und seiner Partner ist es, die ABC-Schützen zu ermuntern, die Westen zu ihrem eigenen Schutz auch in der Freizeit beim Spielen, Spazierengehen und auf dem Rad zu tragen. Hier hofft der Automobilclub auf die nachhaltige Unterstützung von Eltern und Erziehern.