Theaterbesuche

Grundschule Mühlried - Theaterbesuche

Am Dienstag, dem 16.01.07, hatten wir das Stadttheater Ingolstadt mit seiner mobilen Produktion Pettersson und Findus nach Sven Nordqvist (Dramatisierung von Tim Heilmann) an unsere Schule eingeladen.
1984 zeichnete Sven Nordqvist aus einer Laune heraus zum ersten Mal die Figuren Pettersson und Findus. Heute kennt man die Geschichten des wunderlichen Bauern Pettersson und seines frechen Katers auf der ganzen Welt. In 29 Sprachen sind die drolligen und einfallsreichen Abenteuer bereits zu haben, selbst in Japan haben »Pettersson und Findus« eine enorme Fangemeinde.

Grundschule Mühlried - Theaterbesuche

Pettersson ist ein alter Mann. Vielleicht ist er trotz seines grauen Bartes noch gar nicht einmal sooo alt, aber er fühlt sich so. Er lebt ganz alleine und hat niemanden, mit dem er sprechen kann. Vor lauter Einsamkeit möchte er manchmal morgens am liebsten gar nicht aufstehen. Ab und zu bekommt er Besuch von einer Nachbarin. Als sie erkennt, was dem Alten fehlt, schenkt sie ihm etwas gegen Einsamkeit und Trauer: einen kleinen Kater. Und das ist der Beginn einer reizenden Freundschaft.

Karlheinz Habelt und Susanne Engelhardt fesselten mit ihrer eindrucksvollen Darstellung in 2 aufeinanderfolgenden Aufführungen jeweils 70 Kinder der 1. Klassen und des Kindergartens Lummerland.

Die Schauspieler regten mit ihrem ruhigen Spiel immer wieder die Fantasie der Kinder stark an, so dass diese der ganzen Vorstellung konzentriert folgten. Besonders beeindruckend waren natürlich die Aktionen des Katers Findus, einer schönen Handpuppe, die die Schauspieler geschickt lebendig werden ließen.
Einen kräftigen Applaus und großes Hallo gab es am Ende der Aufführung, als Pettersson die Kinder einlud, auf die Bühne zu kommen, um den Kater Findus zu streicheln.

(Konrad Prinke)

Kindermu(h)sical von Margit Sarholz und Werner Meier (Sternschnuppe)


Mit dem neuen Star des Stadttheaters Ingolstadt, einer Kuh, konnten mehrere Klassen unserer Schule am Dienstag (16. Januar) Bekanntschaft machen und eine durchwegs vergnügliche Stunde Theater erleben.

Natürlich handelt es sich nicht um eine beliebige Kuh, sondern um ein Tier, das eine wundersame Verwandlung durchmacht und sich im Sonntagsdirndl, bezopft und ausgestattet mit Handtasche und Ersatzeuter, auf eine abenteuerliche Reise mit Hindernissen begibt. Während ihres mühsamen Weges in die Stadt begegnet die Kuh dabei unter anderem einem kuhbedrohenden Metzger, der Rosa mit dem Roller und den Zwei Knödeln, die gerade aus der Disco kommen. Endlich erreicht sie das ersehnte Kino, doch, au wei, die Schlang is lang!
Der abenteuerliche Weg von der Kuhwiese bis zum Kino ist aber nur der eine Teil der Geschichte, der andere spielt sich so ab: Die Aufführung droht auszufallen, weil die Grippe im Theater grassiert. Der redseligen Putzfrau kommt die rettende Idee, mit dem Personal und einem Zuschauer das Stück einfach nachzuspielen. Und schon geht es los mit dem Theater in dem Theater. Da werden zum Beispiel die Menschen Bäume, Zebrastreifen und Springbrunnen, Haltestellenträger und Fernsehtürme und eine Person spielt mal einen gutmütigen Bühnenarbeiter, mal einen vogelwilden Rockgitarristen an der Mistgabel.

Natürlich ließen sich die Kinder auch von den tänzerischen, musikalischen und gesanglichen Einlagen mitreißen, die schwungvoll dargeboten wurden und zum Teil zum Mitmachen animierten. Mit einem Riesenapplaus und nicht wenigen Muh-Rufen verabschiedeten sich die jungen Zuschauer in den vergleichsweise recht grauen Schulalltag.  
       
(Wolfgang Classen)

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